Freitag, 23. Juni 2017

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Möserstraße 7
49074 Osnabrück

Tel. +49 (0) 541-3383217
Fax +49 (0) 541-3383225
mail@confidaris.de

Compliance

Der angelsächsische Begriff "Compliance", wie er aus der dortigen Rechtsterminologie vom deutschen Wirtschaftsrecht übernommen wurde, lässt sich sinngemäß mit "Handeln im Einklang" (mit geltenden Regeln) übersetzen.

Damit verlangt Compliance zunächst nur, dass sich Unternehmen im Einklang mit dem geltenden Recht bewegen müssen. Diese Erkenntnis gleicht einer "Binsenweisheit", zumal es sich dabei - zumindest für Rechtsstaaten - um ein selbstverständliches Prinzip handelt.

Hinter dem Schlagwort Compliance verbirgt sich allerdings auch die Anforderung, Gesetzesverstöße von Unternehmensangehörigen im Vorfeld durch geeignete und zumutbare (organisatorische) Schutzvorkehrungen zu unterbinden. Inzwischen herrscht die Auffassung vor, dass dieses zur Überwachungssorgfalt der Leitungsorgane gehört.

Durch eine Reihe von schwerwiegenden Bilanzskandalen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, wie etwa die Fälle um Worldcom, Enron, etc. hatte die Diskussion um Compliance zu beginn dieses Jahrtausends - zunächst in den USA, anschließend auch in anderen Teilen der Welt - eine neue Dynamik erhalten. Der US-Gesetzgeber hatte im Jahre 2002 mit dem sog. "Sarbanes-Oxley-Act" (SOX) im Wesentlichen auf die o.g. Skandale reagiert. Zwischenzeitlich hat dieses Gesetz eine exterritoriale Bedeutung erlangt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte die damalige Bundesregierung ein sog. "10-Punkte-Programm" angestoßen, welches u.a. die Grundlage für das im Mai 2009 in Kraft getretene "Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz" (BilMoG) gebildet hatte.

In Deutschland haben dem Thema Compliance zuletzt Medienberichte über Korruptionsvorfälle bei der Münchner "Siemens AG" und "MAN" zu breiter Aufmerksamkeit verholfen.

Gelegentlich zeugen Medienberichte leider auch davon, dass selbst lokal agierende Non-Profit-Unternehmen Opfer von Gesetzesverstößen und strafbaren Handlungen werden können (vgl. bspw. fr: Aufträge fingiert und halbe-halbe gemacht?, in: Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 28. November 2009, S. 9; Schmidt: Kreuzbund um 120.000 Euro betrogen, in: NOZ vom 19. Dezember 2009, S. 9).

Es zeigt sich somit, dass auch die Leitungsorgane von Non-Profit-Unternehmen im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten geeignete Maßnahmen treffen müssen, um vorhersehbare und vermeidbare Schäden von ihrem Unternehmen abzuwenden.

Die Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet daher vor dem Hintergrund besonderer Branchenkenntnisse im Dritten Sektor Know-how zur Einrichtung und Optimierung von Compliance-Systemen für Non-Profit-Unternehmen an.

Sofern Sie Fragen zum Thema "Compliance" haben, wenden Sie sich bitte an:

 

Confidaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Herrn WP StB Dipl.-Kaufm. Dr. Gerhard Maus (Vorstand)
Möserstraße 7
49074 Osnabrück

Telefon: 0 541 / 3 38 32 17
E-Mail: mail@confidaris.de

 

 

2. Osnabrücker Symposion für NPO

Confidaris-Flyer_zur_Fachtagung_am_23.10.2014.pdf

Compliance - ein mittlerweile fast inflationär gebrauchter Begriff - ist nicht nur ein Thema von börsennotierten Unternehmen oder großen Institutionen. Auch und gerade Non-Profit-Unternehmen stehen in der Verpflichtung, ein funktionierendes Compliance-System aufzubauen und zu leben. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Sensibilität seitens der Stakeholder, wie Pressemitteilungen immer wieder belegen ... Seien Sie am 23. Oktober 2014 herzlich zum 2. Osnabücker Symposion für Non-Profit-Organisationen eingeladen !